Der Google Fonts Checker schlägt grünen Alarm — die Schriften sind lokal. Eine Woche später installiert ein Kollege ein neues Slider-Plugin, das im Hintergrund eine externe Schrift-Bibliothek lädt. Das Schrift-Problem ist zurück, ohne dass es jemand bemerkt.
Hier setzt der Auto-Blocker einer Consent-Lösung wie Consenta an: Drittdienste werden vor der Einwilligung des Besuchers technisch blockiert — egal, welches Plugin sie nachträglich einschleust.
Wie der Auto-Blocker funktioniert
Consenta lädt sich als allererstes Skript in der Seite und überschreibt die Browser-APIs für externe Ressourcen-Anfragen. Bevor die Seite ausgeführt wird, vergleicht Consenta jeden geplanten Drittdienst mit der Whitelist:
- Essentiell (z. B. eigenes CDN): wird sofort geladen.
- Nicht-essentiell (z. B. fonts.googleapis.com, maps, youtube): bleibt blockiert, bis der Nutzer einwilligt.
- Unbekannt: bleibt blockiert. Der Site-Betreiber bekommt einen Hinweis im Admin-Bereich.
Praktischer Effekt
Selbst wenn ein Plugin nach der Installation einen versteckten Aufruf an fonts.googleapis.com einschleust, wird dieser Aufruf abgefangen, bevor die IP-Adresse den Browser verlässt. Erst nach Klick auf „Akzeptieren“ werden die Drittdienste freigegeben — TTDSG-konform.
Beweissicherheit
Jede Einwilligung wird mit Zeitstempel, IP-Hash, Banner-Version und gewählten Diensten protokolliert. Das ist der Nachweis, den eine Aufsichtsbehörde im Beschwerdefall sehen will — und den Standard-WordPress-Banner oft nicht erbringen können.
Drittdienste auch nach der Schrift-Umstellung sauber blocken
Lokale Schriften lösen das Schrift-Problem. Karten, Videos, Marketing-Pixel und Page-Builder schaffen morgen die nächste Lücke. Mit Consenta blockst du nicht-essentielle Drittdienste automatisch — bis zur Einwilligung.